Französische Landschaften und Regionen

Frankreich besteht aus insgesamt 22 Regionen, die in die Gebiete Nordfrankreich, Nordostfrankreich, sowie Ostfrankreich, Westfrankreich, Südfrankreich, Südwestfrankreich und Zentralfrankreich eingeteilt sind. Jeder dieser Regionen besteht aus reizvollen und verschiedenartigen Landschaften, die wir Ihnen hier vorstellen möchten.

Die von Deutschland aus am nächsten gelegenen Regionen Frankreichs sind die östlichen und auch die nördlichen. Sie lassen sich gut erreichen und bieten auch für Kurz- und Wochenendtrips bereits einen herrlichen Einblick in das so nahe und doch in vielen Bereichen so ferne Nachbarland Frankreich.

Elsass

Gerade das Elsass wirkt für die meisten deutschen Besucher sehr vertraut, denn nicht nur, dass es im Laufe seiner Geschichte einige Male zu Deutschland gehörte, es ist auch in Sachen Landschaft und Baustil Deutschland recht nah. Die Landschaft des Elsass wird geprägt von den Hügeln und Bergen der Vogesen, von Wäldern, Burgen und kleinen mittelalterlichen Städten mit romantischen Fachwerkbauten. Die zentrale Stadt des Elsass ist Straßburg, das bis heute von seinem zentralen Bauwerk, dem Straßburger Münster beherrscht wird.
Erkunden sollte man bei einer Reise ins Elsass auf jeden Fall auch die Elsässer Weinstraße. Das Weinanbaugebiet Elsass ist berühmt für seine Weißweine, vor allem für Gewürztraminer, Muscat, Pinot Gris und Riesling. In einer einzigartigen Kombination lassen sich hier Kultur und Weinbau erleben. Ein Genuss, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Lothringen

Lothringen---MetzAuch Lothringen gehörte zeitweilig zu Deutschland, ist aber deutlich weniger von der deutschen Kultur geprägt als die Nachbarregion des Elsass. Berühmt ist Lothringen insbesondere durch seine „Quiche Lorraine“, die wohl jeder schon einmal gegessen hat. Außerdem ist Lothringen der weltgrößte Produzent von Mirabellen. Hier macht man aus dieser herrlichen Frucht einfach nahezu alles von der Marmelade über den Likör bis hin zum Käse. Ein kulinarisches Eldorado und auch kulturell hat Lothringen viel zu bieten. Die Hauptstadt Lothringens – Metz – ist mit seinen gut 120.000 Einwohnern ein kleines Venedig, das mit seinen Häusern bis in die Mosel und zahlreiche Nebenflüsse hineingebaut ist. Die die Altstadt beherrschende Kathedrale St. Étienne ist sicherlich eine der beeindruckendsten gotischen Kathedralen Frankreichs und zieht jährlich zigtausende Besucher an, nicht allein wegen ihrer zum Teil von Marc Chagall geschaffenen Kirchenfenster. Die zweitgrößte Stadt Lothringens ist Nancy.

Franche-Comté

Wer die Natur liebt, der wird sich in der Franche-Comté ausgesprochen wohl fühlen, denn in den unberührten Wäldern dieser einzigartigen französischen Region, die von den Bergen des Jura und der Vogesen geprägt wird finden sich nicht nur kristallklare Flüsse und ursprüngliche Wasserfälle, sondern auch geheimnisvolle Grotten und glänzende Seen.
Aber auch für den Kulturliebhaber hat die Franche-Comté vieles zu bieten. Allein die Hauptstadt Besançon mit ihren Festungsanlagen ist eine Reise wert. Und auch kulinarisch wird in der Franche-Comté einiges geboten, hier wächst der Vin Jaune und einer der berühmtesten französischen Käse – der Comté – wird hier hergestellt.

Rhône-Alpes

Skifahren, Klettern und Wandern stehen in der Region Rhône-Alpes ganz oben auf der Liste der Aktivitäten. Aber die Region Rhône-Alpes hat mehr zu bieten, denn sie hat nicht nur die beeindruckenden und namensgebenden Alpen im Angebot, sondern sie reicht eben auch bis in den Süden Frankreichs und bietet daher eben auch das südliche Flair des Landes. Und eben zu diesem Süden zählt die drittgrößte Stadt Frankreichs: Lyon. Vor mehr als 2000 Jahren wurde Lyon von den Römern gegründet und ihre Altstadt wurde im Jahr 1998 zum UNESCO Weltkulturerbe erhoben.

Korsika

Auf dem Weg von Osten her durch die französischen Regionen gen Westen sollte man auch Korsika nicht aus den Augen verlieren. Zwar ist Korsika eine Insel und zählt nicht zu den eigentlichen französischen Regionen, da sie einen Sonderstatus besitzt, aber sie sei trotzdem hier kurz erwähnt, nicht zuletzt ob ihres berühmten Sohnes: Napoléon Bonapartes, der hier im kleinen Ort Ajaccio im Jahre 1769 zur Welt kam.
Sowohl die korsische Landschaft als auch die korsische Küche sind einzigartig und haben dem Besucher vieles zu bieten. Vor allem für Aktivurlauber gibt es hier zahllose Möglichkeiten.

Nord-Pas-de-Calais

Berühmt geworden ist das Nord-Pas-de-Calais sicher durch den Film   “Willkommen bei den Sch’tis” und seither wissen wir auch alle, dass jeder, der dorthin kommt zweimal weint, nämlich einmal wenn er ankommt und einmal, wenn er wieder gehen muss. Und in der Tat wirkt das Nord-Pas-de-Calais auf den ersten Blick nicht so, wie man sich gemeinhin Frankreich vorstellt, sondern es erweckt eher den Eindruck als sei man noch in Belgien, was auch an den starken belgischen Einflüssen auf die Küche des Nord-Pas-de-Calais zu merken ist.
Die größten und wichtigsten Städte sind hier in dieser nördlichsten Region Frankreichs, direkt am Ärmelkanal Calais und Lille. Insbesondere Lille, die Hauptstadt des Nord-Pas-de-Calais, verbindet die flämisch-belgische Tradition in einzigartiger Weise mit der französischen Lebensart. Nicht zuletzt deswegen ist es wohl so schwierig diese einzigartige Region wieder zu verlassen.

Normandie

NormandieSteile Küsten, hohe Klippen, faszinierende Schlösser, Parks und Gärten, Calvados, Camembert und Cidre, das sind wohl die Begriffe die diese raue und dennoch wundervolle Region Frankreichs am besten beschreiben. Die Normandie fasziniert mit ihren weiten Sandstränden, idyllischen Ortschaften und den vielen Blumen, die die Landschaft in ein wahres Farbenmeer tauchen. Ihren Namen verdankt die Normandie den „Nordmännern“, die im Jahr 841 Rouen brandschatzten, sich dann in der Region festsetzten und deren Anführer Rollo 70 Jahre später, im Jahr 911, von König Karl dem Einfältigen mit der Verwaltung der Grafschaft Rouen betraut wurde. Eben diese Grafschaft Rouen bildet das Zentrum der Region, die heute unter dem Namen „Normandie“ bekannt ist. Heute besteht die Normandie aus zwei Teilen: der Haute-Normandie, die nördlich von Paris gelegen ist und deren Hauptstadt bis heute Rouen ist, und der Basse-Normandie, rund um Caen, zu der auch die französischen Kanalinseln gehören.
Eben hier in dieser faszinierenden und ursprünglichen Landschaft mit ihren verträumten und romantischen Gartenanlagen entstanden auch zahlreiche der bekanntesten Gemälde der Kunstgeschichte. So war hier etwa Claude Monet beheimatet und legte hier seinen Garten an in dem sich die berühmten Seerosen finden, die er in hunderten von Bildern verewigte. Auch Paul Cezanne ließ sich immer wieder von der normannischen Landschaft und ihren Gärten inspirieren.

Île-de-France

Die Île-de-France, das ist der Ballungsraum Paris in dem insgesamt 12 Millionen Menschen leben. Eine nahezu unglaubliche Zahl, wenn man sich anschaut wie klein das Areal im Grunde genommen ist und so wundert es nicht, dass hier in der Île-de-France beinahe 1.000 Einwohner auf nur einen Quadratkilometer kommen. Und dennoch gibt es auch in der Île-de-France immer noch malerische und idyllische Landschaften und es gibt die großen Parks, die weltweit ihres gleichen suchen rund um die Schlösser von Versailles, Malmaison und Fontainebleau zum Beispiel.
Aber über all dem schwebt natürlich Paris, die Stadt der Liebe und der Lichter, die immer einen Besuch lohnt und die wohl jeden Menschen in ihren Bann schlägt und nicht so schnell wieder los lässt.

Picardie

Meer, Flüsse, Kirchen, Schlösser, Freizeitparks und jede Menge Hollywoodcharme – damit kann die Picardie aufwarten. Die Region eignet sich vor allem für Aktivurlauber, denn Outdooraktivitäten gibt es hier jede Menge und für sicher jeden Geschmack ist etwas dabei. Die größten Städte der Picardie sind Amiens, Beauvais und auch Chantilly mit seinem prachtvollen Renaissance Schloss und angrenzender Parkanlage.

Seit dem 1. Januar 2016 ist die Region Picardie fusioniert mit dem Nord-Pas-de-Calais. Die Regionsbezeichnung lautet seither Nord-Pas-de-Calais-Picardie.

Champagne-Ardenne

Eigentlich könnte man die Region Champagne-Ardenne schlicht mit einem Wort beschreiben und dann auch wieder aufhören, dieses eine Wort wäre natürlich und selbstredend: „Champagner“! Aber natürlich wäre das viel zu kurz gegriffen, denn die Champagne hat deutlich mehr zu bieten als nur Champagner und Weinanbau. Herrliche weite Wiesenlandschaften und Seen finden sich in der Region Champagne-Ardenne, die das Auge scheinbar endlos blicken lassen bis hin zu den Ardennen mit ihren wildromantischen Tälern, den Hügeln und dichten Wäldern. Eine kontrastreiche Region deren Hauptstadt Reims ist, die alte Bischofsstadt mit ihrer 1211 erbauten Kathedrale Notre-Dame, die bis ins 19. Jahrhundert hinein die Krönungskirche der französischen Könige war. Aber auch das kleinere Épernay ist einen Besuch wert, denn hier befinden sich die berühmten Champagnerkeller etwa von Moët-Chandon, die in den die Kalksteinfelsen getrieben wurden.

Burgund

Burgund, das steht nicht nur für die weltberühmten Burgunder-Weine, sondern auch für eine unglaubliche Kulturlandschaft, die in Europa ihresgleichen sucht und auch für malerische und idyllische Landschaften, die von Wäldern, Seen, Flüssen und Kanälen geprägt werden. Hier in Burgund finden sich bis heute die Ruinen des wohl berühmtesten Klosters des Mittelalters: Cluny und auch die älteste gotische Kathedrale findet sich eben hier in Burgund, genauer gesagt in Sens, der alten Königsstadt.
Für diejenigen, die sich vor allem für die französische Küche interessieren sei Dijon genannt, berühmt für ihren Senf, hat die Stadt aber auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten, die man sich bei einem Besuch nicht entgehen lassen sollte.

Zentralfrankreich (Centre) – Loire-Tal

Zentralfrankreich wird beherrscht vom berühmten Tal der Loire, von seinen über 400 Schlössern, den Städten und den exzellenten Weinen, die hier wachsen. Die Hauptstadt des Centre ist Orléans, die Heimat von Jeanne d’Arc, der französischen Nationalheldin. Auch die größte gotische Kathedrale Europas findet sich genau hier im Herzen Frankreichs und zwar in Chartres. Weite Teile dieser einmaligen Kulturlandschaft des Loire-Tals ist heute Weltkulturerbestätte der UNESCO. Ebenfalls im Zentrum Frankreichs gelegen sind die berühmten Städte Tours, die im 15. Jahrhundert einst Hauptstadt Frankreichs war und das Grab des Heiligen Martin beherbergt und Blois mit der wundervollen Kathedrale Saint-Louis und dem Château Royal de Blois, das unter den französischen Königen Ludwig XII. und Franz I. die Hauptresidenz der Dynastie war.

Limousin

Im nordwestlichen Teil des Massif Central liegt das Limousin, das gerne auch das „grüne Herz“ Frankreichs genannt wird. Es ist die am dünnsten besiedelte Region Frankreichs und ideal geeignet für jeden, der Ruhe sucht sowie eine malerische Landschaft und gutes Essen. Vor allem auch Wassersportler und Angler kommen hier auf ihre Kosten, denn nirgends sonst in Frankreich gibt es so viele Flüsse und Seen – ein echtes Paradies für jeden Naturfreund.

Auvergne

Die ebenfalls in Zentralfrankreich gelegene Auvergne ist eine wildromantische Landschaft mit über 100 Vulkanen, Kraterseen, Wäldern, abgeschiedenen Tälern und weiten grünen Weiden. Aus dieser Region stammt auch eines der berühmtesten Mineralwässer der Welt: Volvic.
Das wohl bekannteste Wahrzeichen der Auvergne ist die schwarze Kathedrale von Clermont-Ferrand, die am Fuße des Puy de Dôme liegt, der vor allem allen Fans der Tour de France wohl bekannt sein dürfte. Ach ja, und nicht zu vergessen: auch für Autofahrer ist Clermont-Ferrand von einer gewissen Bedeutung, denn hier entstanden einst die ersten Autoreifen von Michelin. Seit 1889 steht der Name Michelin für Straßenkarten, Reisführer und natürlich Autoreifen. Heute ist Michelin mit über 110.000 Mitarbeitern weltweit das wichtigste Unternehmen der Region.
Neben Clermont-Ferrand ist sicherlich Vichy die wichtigste und bekannteste Stadt der Auvergne. Sie erwarb sich ihren bis heute anhaltenden Ruf durch ihre berühmten Heilquellen, die bereits die Römer zu schätzen wussten. Eben dieses Mineralwasser spielt auch im Filmklassiker Casablanca eine wichtige Rolle, denn welche Wasserflasche wird doch dort am Schluss des Films in einen Papierkorb geworfen? Genau: Vichy-Wasser. Diese symbolische Handlung weist auf eine weniger ruhmreiche Episode der Geschichte Vichys denn eben hier in Vichy war in den Jahren 1940 bis 1944, also während des 2. Weltkriegs, der Sitz der französischen Regierung der sogenannten „unbesetzten Zone“ war. Das Vichy Regime jedoch war in Frankreich keinesfalls unumstritten, die Regierungschefs Pétain und Laval wurden nach dem Ende des Krieges wegen Kollaboration mit den Nationalsozialisten zum Tode verurteilt.

Bretagne

Die Bretagne ist sicherlich eine der sagenumwobensten und mystischsten Regionen in ganz Frankreich. Die Menschen, die hier leben sprechen eine ganz eigene Sprache, die mit dem Französischen nur wenig zu tun hat und eher ein wenig so klingt, als sei sie noch aus den Zeiten von Asterix und Obelix übriggeblieben. Eine Assoziation übrigens, die nicht so ganz weit hergeholt ist, denn Bretonisch ist in der Tat eine keltische Sprache, die dem Walisischen und Kornischen, also britannischen Sprachen deutlich nähersteht als dem Französischen. Wer sich für den Klang dieser wundervoll klingenden Sprache interessiert, dem sei dieses Video von Nolwenn Leroy, einer bretonischen Sängerin empfohlen.

Berühmt ist die Bretagne vor allem für ihre Austernzucht, die insbesondere im Norden betrieben wird. Über 6.000 Tonnen Austern werden jährlich allein hier geerntet. Kulinarisch hat sie aber noch viel mehr zu bieten, die Bretagne, denn auch der Cidre, der berühmte französische Apfelschaumwein, sowie die herrlich süßen Crêpes und Gallettes stammen aus dieser Region, die vor allem im 19. und 20. Jahrhundert viele berühmte Künstler anzog, wie etwa Picasso, Matisse, Renoir, Gauguin und Monet.

Pays de la Loire

Im Norden grenzt die Pays de la Loire mit der Hauptstadt Nantes an die Bretagne an. Bekannt ist die Region wohl vor allem Motorsport Fans, denn Le Mans ist wohl eine der berühmtesten Rennstrecken der Welt.
Die Hauptstadt Nantes hat nicht nur das beeindruckende ehemalige Residenzschloss der Herzöge der Bretagne zu bieten, sondern ist auch die Geburtsstadt des berühmten französischen Schriftstellers Jules Verne. Auch eine der vielen gotischen Kathedralen Frankreichs findet sich hier: die Kathedrale Saint-Pierre.

Poitou-Charentes

Wir befinden uns noch immer an den Stränden des Atlantik und haben uns inzwischen in den Südwesten vorgearbeitet. Hier ist die Heimat des Cognacs: die Region Poitou-Charentes. Bekannt und berühmt ist die alte Festungsstadt La Rochelle ebenso wie der einzigartige Golf von Biscaya mit seinen kleinen Inseln und den herrlichen Sandstränden.
Die wichtigsten Städte der Region sind Poitiers mit der Kathedrale „Notre Dame la Grande“ und Cognac, wo im 17. Jahrhundert das gleichnamige Getränk erfunden wurde. Bis heute befindet sich in dieser kleinen Stadt der Sitz der wichtigsten und bekanntesten Cognac-Brennereien wie Hennessy, Courvoisier, Otard und Rémy-Martin.

Midi-Pyrénées

Die flächenmäßig größte Region Frankreichs ist Midi-Pyrénées; sie erstreckt sich entlang der namengebenden Pyrenäen vom Atlantik bis zum Mittelmeer längs der französisch-spanischen Grenze. Hierher kommen vor allem viele gläubige Katholiken, denn in Midi-Pyrénées befindet sich der berühmte Wallfahrtsort Lourdes. Die Hauptstadt der Region ist Toulouse. Die kleine Bischofsstadt Albi mit ihren knapp 50.000 Einwohnern, ist eine Sehenswürdigkeit, die man sich nicht entgehen lassen sollte, wenn man einmal in dieser Region ist, denn nicht nur, dass der Ort die Geburtsstadt des berühmten Malers Toulouse-Lautrec ist, sondern das alte Bischofsviertel in der historischen Altstadt Albis ist seit dem Jahr 2010 UNESCO Weltkulturerbe.

Aquitaine (Aquitanien)

Wer Gegensätze liebt, der wird sich wohl in der Region Aquitaine oder auch Aquitanien sehr wohl fühlen, denn hier ist im grunde für jeden Geschmack etwas geboten: es gibt zahlreiche Sehenswürdigkeiten, historische Gebäude, traumhafte Schlösser, Burgen, Klöster und Abteien, aber auch eine in den Bann ziehende Landschaft mit Kalksteinhöhlen und romantischen Tälern. Hier rings um Bordeaux kommen nicht nur Weinliebhaber auf ihre Kosten, sondern auch Badefreunde und Strandbegeisterte, die ihre Heimat in einem der berühmtesten Badeorte überhaupt, in Biarritz, gefunden haben.

Languedoc-Roussillon

Tief im Süden Frankreichs gelegen ist die Region Languedoc-Roussillon, die einst zu Spanien gehörte. Noch immer spürt man dieses alte katalanische Erbe überall sehr deutlich. Die Häuser und Ortschaften erinnern mehr an spanische Dörfer als an französische und auch die Küche mit Tapas und Paella ist deutlich eher nach Spanien denn nach Frankreich orientiert.
Vor allem Strandliebhaber kommen hier auf ihre Kosten, denn entlang des Mittelmeers finden sich kilometerlange Sandstrände, aber dank des bergigen Hinterlandes hat man viele Möglichkeiten auch einen aktiven Urlaub zu verleben. Kulturliebhabern seien vor allem die Städte Nimes und Carcassonne empfohlen. Letzteres gehört seit vielen Jahren ebenfalls zu den UNESCO Weltkulturerbestätten.

Provence-Alpes-Côte d’Azur

St.-Tropez-ProvenceNizza und die Côte d’Azur, geht es französischer? Irgendwie sind die weißen Strände und das blaue Meer, das hier blauer zu sein scheint als sonst irgendwo im Grunde genommen der Inbegriff der l’art de vivre – der Kunst zu leben, wie man sie mit Frankreich verbindet. Hier im Südosten Frankreichs, direkt am Mittelmeer wird man von einer mediterranen Stimmung umfangen, wie man sie wohl kaum ein zweites Mal finden wird und der Mittelpunkt dieser Region, die jeden sofort mit ihrer Lebensart gefangen nimmt ist Marseille.
Neben Nizza ist es sicherlich die Stadt Cannes mit ihrem Flair von Hollywood, von Filmgrößen und echten Diven, die für viele eine große Anziehungskraft hat, aber auch Avignon, die ehemalige Residenz der katholischen Päpste ist einen Besuch wert und fasziniert ihre Gäste mit mittelalterlichem Charme.